Tour 10: Die Deichtour
Rheintor Griethausen (Foto links, Blickrichtung Ort)
1670 erstmalige Erwähnung des Rheintores als Rhein- und Wehrtor (Neugestaltung des Bereichs im Herbst 2008) in der Geschichte Griethausens. 1910 – 1926 – 1952 bis 1954 In diesen Jahren war immer wieder der Umbau des Rheintores wegen ständig steigender Wasserstände erforderlich. Das Rheintor schützt seit Jahrhunderten Griethausen und seine Bewohner vor Überflutung. (Heimatverein Griethausen)
Eingelassen in eine Seitenwand des Deichtores wurden Tafeln mit herausragenden Hochwasserständen, ergänzt durch die jeweilige Jahreszahl. Unten das Beispiel für 1926.
Eichenpfähle - Vormals war der Fischfang auf Grund der Rheinanbindung von großer Bedeutung. Das Handwerk der Fischer lässt sich laut Urkunden bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Die bei Niedrigwasser sichtbar werdenden Eichenpfähle dienten um 1700 zum Anpflocken der Kähne und Fischerboote. (Heimatverein Griethausen)- Ebenfalls zu finden bei der Eisenbahnbrücke
Nach doch etwas längerem Aufenthalt in Griethausen geht es weiter. Ist aber auch ein interessantes und optisch ansprechendes Fleckchen Erde hier in Rheinnähe. Ich beschließe, auf der Deichkrone zu bleiben so lange es nur geht (später merke ich, dass es sehr lange und weit geht) und fahre Richtung Brienen und Wardhausen weiter...
Links: Motiv an der alten Eisenbahnbrücke
Rechts: Blick "durch" die Brücke hindurch
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An diversen Stellen wurden sehr informative Tafeln aufgestellt, die Wissenswertes zur Ortsgeschichte vermitteln.
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