Kalkar entstand ab 1230 als "Reißbrett-Stadt" des Klever Grafen Dietrich auf der erhöht gelegenen Kalkarward innerhalb eines verlandeten Rheinmäanders. Heute ist der historische Stadtkern insbesondere für geschichtlich und kunstgeschichtlich Interessierte ein Juwel. Die stadtbild-prägende, dreischiffige spätgotische Pfarrkirche St. Nicolai mit ihrem 74 Meter hohen Westturm beinhaltet eine ungemein reichhaltige Ausstattung, wie man sie innerhalb des Unteren Niederrheins nur noch im Xantener Dom findet.
Quelle: Stadt Kalkar, Internet |
Allein neun wertvolle Schnitzaltäre, teilweise an der "Nahtstelle" zwischen Spätgotik und Renaissance angefertigt, haben kunsthistorisch europaweite Bedeutung. Chorgestühl, Leuchter und Skulpturen der am 10. Dezember 2000 nach knapp dreijähriger Restaurierung, Renovierung und Sicherung wiedereröffneten lichtdurchfluteten Hallenkirche sind ebenfalls sehenswert. Hintergrund:
Hochaltar von Meister Arnt,
van Halderen, Jupan |