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Links:
Ältere
Postkarte, Quelle unklar
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 Katharina
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Die
evangelische Kirche in Alpen Hier
weitere Fotos
der Kirche vom 7.Juli 2002
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Oben: Innenansicht,
der Kirche, ältere Postkarte Verlag:
Fotostudios Barth, Neumarkt
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Links
Pia, rechts Julia |
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| Im Ortsbild von Alpen
ist die "weiße" Kirche mit ihrem
eindrucksvollen Schweifhaubenturm nicht
zu Übersehen. Sie gehört nicht nur zu den
ältesten Gebäuden in Alpen, sondern gilt
darüber hinaus sogar als die älteste Kirche
am Niederrhein, die für eine reformierte
Gemeinde gebaut wurde. Daß das geschah,
verdankte die Gemeinde der Kurfürstin Amalie,
der Gemahlin des Kurfürsten Friedrich III.
("des Frommen") von der Pfalz. |
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| Bereits
1559 gab es in Alpen einen evangelischen
Pfarrer und etwa seit 1578 eine evangelisch-reformierte
Gemeinde. In dieser Gemeinde gab es seit
1582 ein Presbyterium und eine Schule. Die
Kurfürstin Amalie war als Witwe im Jahre
1598 in ihre Herrschaft Alpen zurückgekehrt
und lebte dort auf dem Schloß, wo sie 1539
auch geboren war. Für die reformierte Gemeinde
wollte sie die Nikolai-Kapelle, die in der
Stadt unweit des Schlosses lag, erweitern
und zu einer Kirche ausbauen lassen. Doch
bevor sie den Plan verwirklichen konnte,
starb sie 1602. Ihr Schwager, Graf Arnold
von Bentheim, erfüllte ihren letzten Willen
und führte den Kirchbau aus. Auch ließ er
für seine Schwägerin das prächtige Grabmal
errichten, das sich noch heute in der Kirche
befindet. Der Gemeinde schenkte er -
vermutlich zur Fertigstellung der Kirche
1604 - einen kostbaren Abendmahlskelch,
der die Inschrift trägt: "DIESER BECHER
SAMBT DEM DECKEL SAL GEBRAVCHET WERDEN ZV
ALPEN IN DER NEW ANGEORDNETER KIRCHEN ZVM
NACHTMAL DES HEREN ANNO 1604". Zusammen
mit dem Brotteller aus der Zeit des Dreißigjährigen
Krieges benutzt die Gemeinde diesen Kelch
bis heute. Nach einem großen Stadtbrand
wurde die Kirche 1716-1718 auf den stehengebliebenen
Umfassungsmauern wieder aufgebaut und erhielt
dabei ihre typische Barockgestalt. Teile
der Inneneinrichtung wurden damals gestiftet,
und zwar die Kanzel von Willem Schillinx
aus Amsterdam, der Abendmahlstisch von dem
Kirchmeister Gumpertz aus seiner "Beste
Kamer" und der schöne Messingkronleuchter
von dem Fürsten aus dem Alpener Schloss. Eine
Glocke konnte man zunächst leihweise und
1721 endgültig von der Rheinberger Gemeinde
übernehmen, die damals keine öffentlichen
Gottesdienste halten durfte. Die zweite
Glocke kam erst 1770 dazu. Eine besondere
Kostbarkeit ist die Teschemacher-Orgel,
die 1782 fertiggestellt wurde und bis heute
ihren schönen Klang bewahrt hat. Hoffentlich
bleibt diese schöne alte Kirche noch lange
als ein Wahrzeichen von Alpen erhalten.
Quelle:
noch unklar
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