Unser Niederrhein          Projekt der 7b Schuljahr 2001/2002

Für ihre Mitarbeit bedanke ich mich bei Constanze, Helena, Isabel und Julia
 

 

 

Isabel, links, und Constanze

Julia, links, und Helena

Katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena
Mit dem Bau der Stadtkirche wurde 1425 begonnen. Der 1431 fertiggestellte Bau umfasste zunächst den Turm, das Langhaus und eine kleine Choranlage. Das Taufbecken wurde auf Hinweis von Papst Eugen den 4., 1431 in die Neue Kirche gestellet.Die Kirche Erhielt den Namen der Hl. Maria Magdalena. 1517 erfolgte der große Chorbau. Es überragte das Mittelschiff. Im späten 16.Jh. , Wurden die Seitenschiffe angebaut, deren Satteldächer die gleiche Höhe wie das Mittelschiff bekamen. So erhielt die Kirche den Charakter einer Hallenkirche.

Umbau im 19. Jh.
Dieser Zustand blieb bis 1875,wo das Mittelschiff um 8,50 m erhöht wurde. Das lange Satteldach des Mittelschiffes wurde durch einen Sattelreiter belebt. Der Umbau wurde 1875/77 durchgeführt. Dabei sind die Satteldächer der Seitenschiffe durch je fünf kleine quergestellte Satteldächer ersetzt worden.Nun war die Kirche einer basilikalischen Form Angepasst worden und bot durch Lichtführung , Mittelschiff und Chor im Innern Wie auch durch das große Dach, den Dachreiter und der Veränderungen der Dächer der Seitenschiffe, ein Neues Bild. 1882 wurde der Turm etwas erhöht.

Kriegsschäden
Am Ende des Zweiten Weltkrieges, erlitt die Kirche schwere Schäden. Die Gewölbe des Mittelschiffes und Teile der Seitenschiffe wurden zerstörrt , alle Fenster und Teile des Maßwerkes wurden vernichtet. Der Turm stürzte am 28.Dezemder 1945 zusammen. Nach der Erneuerung konnte die Kirche um 1951 wieder benutzt werden. Der Turm mit einer neuen Turrnspitze wurde 1957/58 erneuert. In den Jahren 1970/72 Wurden die Dächer komplett erneuert. Die Chorfenster wurden 1985 erneuert.

Baubeschreibung
Die Magdalenakirche ist ein gotischer Backsteinbau mit drei Schiffen in der Form einer Basilika. Sie hat einen dreigeschossigen Turm mit eingezogener Spitze. Der Turm hat eine Grundriss von 9 mal 9 Metern. Das Portal ist im 19. Jh. mit neugotischer Form erneuert und vergrößert worden. Unterhalb der Fenster verläuft eine gekehlte Hausteinlinie. Die Kirche ist 39,60 m lang und 23 m breit. An den vier rechteckigen Pfeilerpaaren innerhalb der Kirche kann man erkennen, dass die Seitenschiffe später angebaut wurden.

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