Unser Niederrhein Tour
69: Kervenheim - Viller Mühle am 06.06. 2005
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Tour
69 wurde durchgeführt am 6.Juni (als Vorbereitung
des sog.Lehrerausflugs an unserer Schule)
. Der rote Punkt markiert den Einstieg in
die Tour. Es bestehen hier Parkmöglichkeiten,
alternativ können der Tourbeginn und das
-ende leicht von Kervenheim
oder Uedem angesteuert
werden. Zunächst führt die Strecke hinein
in die Kalbecker Heide (Sandheider Weg),
ein sehr stimmungsvoller und ruhiger Beginn,
hier immer wenig Betrieb bis absolute
Stille. Nach gut 2km queren Sie die schnurgerade
L77 zwischen Uedem
()
und
Goch. Darauf folgt ein kurzer Sandweg
(Anm.Feb.2007: mittlerweile asphaltiert),
am Ende biegen Sie scharf nach links ab
(siehe Karte). Der schöne Wirtschaftsweg
führt nun parallel in einigem Abstand zur
L77 Richtung Goch. Am Denkmal für die alte
Boxteler Bahn berührt der Wirtschaftsweg
beinahe die Landstraße. Sie radeln weiter
hinein in den Kalbecker Wald, fast entlang
einer 1,2 km langen Allee - das Blätterdach
über sich. Auf halber Strecke dann der Abzweig
zum Schloss Kalbeck (Rosenschau, Konzerte).
Am Ende der Straße (kann von Radfahrern
belebt sein) rechts ab. Kurze Zeit später
(nach ca. 5,7 km) sehen Sie linker Hand
einen kleinen Rastplatz direkt an der Straße.
Ein fast nicht erkennbarer schmaler Waldweg
bringt Sie nun unmittelbar am Rand des Zaunes
des Wasserwerkes entlang durch das Waldgebiet
hindurch Richtung Gocher Berg - vorbei an
einem idyllisch liegenden Campingplatz ,
der Weg hat sich mittlerweile verbreitert
- bis fast an die Niers heran. Eine der
malerisch-buckligen Niersbrücken aus Holz
schiebt sich auf der linken Seite ins Blickfeld
(nach knapp 7 km).
Nach
ca. 7km überqueren Sie die belebte B67 und
freuen sich darüber, dass Sie Sekunden später
dem Verkehr wieder entronnen sind. Der Kartenausschnitt
oben zeigt den weiteren Wegverlauf. Die
Stadt Goch
()
wird
- im rechten Winkel zu den großen Verkehrslinien
- nordöstlich umfahren, nun immer entlang
der Geländekante der höher gelegenen Gocher
Heide. Nach gut 9 km unterqueren Sie die
Bahnlinie Goch-Kleve, die Strecke hat
eine unterschiedliche Beschaffenheit, lässt
sich jedoch auch auf den nicht asphaltierten
Stücken gut befahren. Wenn Sie auf der
rechten Seite am Hang die Sportanlagen von
Pfalzdorf()erkennen,
haben Sie ca. 9,5 km zurückgelegt. Von
hier an nähern Sie sich wieder der Niers,
immer rechts von Ihnen die Böschung, links
der freie Blick über die Niederung (vor
allem Wiesen). Bei Kilometerstand
10,6 passieren Sie den malerisch zwischen
Fluss und Steilhang eingebetteten Kaiserhof
(landwirtschaftlicher Betrieb). Die stark
frequentierte B9 unterqueren Sie nach ca.
11,3 km und erreichen die Aspermühle an
der Niersbrück bei Asperden nach ziemlich
genau 12 km. Hier befindet sich ein
großer PKW-Parkplatz ( Auch hier können
Sie gut Ihre Touren starten.) Am Ende
des Parkplatzes führt die Strecke weiter,
hinein in den Rand eines schmalen, langgezogenen Waldgebietes
(Kalvariberg). Die Strecke ist hier für
Radfahrer nicht zugelassen und hat den Status
eines Wanderweges. Links kommt immer wieder
die Niers in Sichtweite, einmal sogar bringt
Sie der Wegverlauf direkt an den Fluss (hier
sehr stimmungsvoll). Die Auskiesungen auf
der gegenüberliegenden Niersseite (Gräfenthal)
sind teilweise erkennbar.
Innerhalb
des Waldgebietes bietet der Weg ein angenehmes
Auf und Ab (Steigungen nur minimal). Rechts
und links des Weges begleiten Sie die grünen
Wedel von üppig wucherndem Farn. Dann biegen
Sie im rechten Winkel nach Norden und es
erwartet Sie ein kurzer (!), ziemlich heftiger
Anstieg. Oben angekommen führt die Strecke
fortwährend
leicht hangabwärts, bis Sie das Ende des
Waldes bei Kessel erreichen ( nach ca. 16
km). Sie wenden sich scharf nach links,
vorbei an einer Pferdekoppel und einer netten
Ruhezone (Bank, Schutzhütte) auf der gegenüberliegenden
Seite, dann kommen Sie an die Niers (erneut
schöne Holzbrücke). Von hier (siehe Kartenausschnitt)
halten Sie auf die Kesseler Kirche ()zu, durchqueren
den Ort Richtung Süden und halten auf die
B504 zu, die Sie nach gut 18km auf einer
Brücke überqueren. Unmittelbar hinter
der Brücke rechts ab in einen nicht asphaltierten
Feldweg. Links von Ihnen erkennen Sie einen
Graben
und zwei langgezogene Gewässer: Zahme Nuth
und Wilde Nuth. Anschließend umfahren Sie
noch ein kleines Waldgebiet und sehen dann
schon den hohen Turm Ihres Zieles - die
Viller Mühle - vor sich (siehe roten Punkt
auf der Karte). Die Gesamtstrecke beläuft
sich auf gut 20 km vom Startpunkt am Rand
der Kalbecker Heide aus. Zur Viller Mühle habe
ich Ihnen ein "Special" zusammengestellt.
Die
Strecke können Sie ohne weiteres als Rückweg
in umgekehrter Richtung nochmals befahren.
Es ist absolut lohnenswert (Alternativ entlang
am Südufer der Niers bis zum Parkplatz Aspermühle,
aber Achtung: der Weg ist nur für Fußgänger.
Wo kamen am 6.Juni dann nur die ganzen Radler
her?) - Für die letzten paar Kilometer Rückweg
gibt es dann ab dem Boxteler-Bahn-Denkmal
wieder eine schöne Alternative (siehe obersten
Kartenausschnitt).
Und
nun viel Vergnügen bei den fotografischen
Impressionen an der Strecke!